“CDU-Pläne für Kinderlosen-Sonderabgabe abwegig und haarsträubend”

(Pressemeldung der SPD) „Nach der Idee, das Elterngeld zugunsten der ‚Fernhalteprämie‘ Betreuungsgeld zu kürzen, kommt jetzt der nächste haarsträubende Vorstoß zur Familienpolitik aus der CDU“, so Cornelia Hoffmann-Bethscheider, stellvertretende Landesvorsitzende der SPD Saar, zu CDU-Plänen, eine Sonderabgabe für Kinderlose einzuführen.

„Nach dem CDU-Modell würden sogar Familien mit einem Kind bestraft. Zudem gibt es Menschen, die trotz Kinderwunsch keine Kinder bekommen können. Anstatt abwegige Vorschläge zu unterbreiten, müssen wir Familiengründungen attraktiver gestalten statt Familien-Nichtgründungen zu bestrafen. Wir wollen Familien positiv fördern und insbesondere die Vereinbarkeit von Familie und Beruf weiter verbessern. Für die SPD bedeutet dies vor allem einen Ausbau echter Ganztagsschulen, mehr flexible Arbeitszeitmodelle, die Einführung eines echten Mindestlohnes sowie der Kindergrundsicherung. Berufstätige Menschen brauchen einen auskömmlichen Lohn und flexible Arbeitszeiten. Dies sind für Eltern wichtige Voraussetzungen, um sich einen Kinderwunsch zu erfüllen. Zwangsabgaben für Kinderlose helfen uns dagegen nicht beim Kampf gegen den demographischen Wandel.“ Wichtig sei außerdem, dass unsere Gesellschaft ein kinderfreundliches Umfeld biete, in dem sich Eltern mit ihren Kindern wohlfühlten.

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Ein Kommentar

  1. Mirko Welsch sagt:

    Kinderlose – egal ob gewollt oder nicht – entscheiden sich gegen den Generationenvertrag. Daher ist es wichtig und notwendig, dass man diese verstärkt zur Kasse bittet.

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