Landesverband der Freien Union überlegt Klage wegen Diskriminierung

(Pressemitteilung der Freien Union) Die FREIE UNION im Saarland sieht sich aufgrund der hohen Anzahl von Unterstützungsunterschriften in einer so kurzen Zeit gegenüber den Großparteien ebenfalls diskriminiert und überlegt eine entsprechende Verfassungsklage.

“Gerade weil CDU und SPD die Wahl so schnell umgesetzt haben wollen, stellt sich für mich die Frage, wie demokratisch legitim dieser Ablauf und das Wahlrecht selbst sind. Wir können uns daher durchaus vorstellen uns der Klage der Familien-Partei anzuschließen und hier eine neue richterliche Festlegung einzufordern. Denn offenbar dient dieser Ablauf nur dazu, dass Kleinparteien weitere fünf Jahre außen vor stehen sollen”, so Landesgeschäftsführer Welsch.

Auch muss seiner Meinung nach das Wahlverfahren gerichtlich geklärt werden: “Das D´Hont-Verfahren ist veraltert und es benachteiligt nachweislich kleine Parteien. Deswegen muss auch hier nach unserer Ansicht genau geprüft werden, inwiefern diese ganze Prozedur noch mit unserer Verfassung vereinbar ist”, mahnt dieser.

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